Szenario-Beschreibung mit Chat GPT – Neuwahl & Digitalisierung

17. November 2024

Szenarien für Neuwahlen und Verwaltungsdigitalisierung

Beitrag: Till Spurny


Im Folgenden werden mögliche Szenarien beschrieben, die sich nach der anstehenden Neuwahl des Bundestages ergeben könnten. Diese Szenarien wurden von Chat GPT 4o frei erfunden. Es handelt sich hierbei um ein informativ-unterhaltsames Experiment, das ich schon aufgrund der unterschiedlichen Denkanstöße und Anregungen als lesenswert empfinde.


Dieser Beitrag soll nicht als politische Meinungsäußerung missverstanden werden, da es mir in keiner Weise um politische Tendenzen geht. Der exakte Wortlaut meiner Prompts wird an dieser Stelle nicht veröffentlicht.


Das Tool generierte die folgenden drei Szenarien:



Szenario 1: Die Fortsetzung der wirtschaftlichen Fragmentierung unter einer schwachen Koalitionsregierung


Nach den Neuwahlen gelingt es keiner Partei, eine klare Mehrheit zu erzielen, und eine fragile Koalition aus CDU, FDP und Grünen formiert sich. Die inhaltlichen Spannungen zwischen wirtschaftsliberalen und ökologischen Positionen führen zu anhaltender politischer Lähmung. Währenddessen setzen die USA unter Trump und Musk eine aggressive protektionistische Handelspolitik um, die deutsche Exporte erheblich belastet. Die neuen Strafzölle und Exportrestriktionen treffen vor allem die Automobil- und Maschinenbauindustrie, während der technologische Wettlauf in Schlüsselbereichen wie Künstlicher Intelligenz und Raumfahrt weiter angeheizt wird.


Die wirtschaftliche Unsicherheit verschärft die soziale Unzufriedenheit in Deutschland. Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen und stagnierender Löhne wächst die Attraktivität populistischer Parteien, wodurch die politische Polarisierung zunimmt. Gleichzeitig erstarkt die BRICS-Allianz, während Deutschland und die EU Schwierigkeiten haben, eine klare Position gegenüber China und Russland zu definieren. Das Risiko, von internationalen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen zu werden, steigt.


Im Nahen Osten eskaliert der Konflikt zwischen Israel und den Hamas weiter, was die geopolitische Instabilität verstärkt und die Energiepreise in die Höhe treibt. Deutschlands Abhängigkeit von Importen fossiler Energieträger wird erneut zum Hindernis, da Investitionen in erneuerbare Energien aufgrund interner politischer Blockaden ins Stocken geraten. Europa steht an einem Scheideweg, aber Berlin kann keine Führungsrolle übernehmen.



Szenario 2: Der Bruch mit Traditionen – CDU öffnet sich der AfD


In einer überraschenden Wendung überdenkt die CDU ihre bisherige Ablehnung gegenüber der AfD und bildet nach langen Verhandlungen eine Regierung. Dieses Szenario entfaltet tiefgreifende Auswirkungen auf das gesellschaftliche Klima in Deutschland und in Europa. Während die neue Koalition versucht, eine harte Linie in Migrations- und Sicherheitspolitik durchzusetzen, brechen internationale Investitionen ein, da Deutschland zunehmend als instabiler und isolierter Partner wahrgenommen wird. Innerhalb der EU führt der Kurs der neuen Regierung zu Spannungen, insbesondere mit Frankreich und den südlichen Mitgliedstaaten.


Die USA nutzen die entstandenen Risse in der EU, um die eigene Dominanz über westliche Märkte zu verstärken. Trump und Musk bauen ein Bündnis mit Indien und Brasilien auf, das auf eine Schwächung der europäischen Wirtschaft abzielt. Deutschland verliert an Bedeutung als transatlantischer Partner, während sich die Machtverhältnisse in Richtung Asien verschieben. Die wirtschaftliche Integration der BRICS-Staaten nimmt zu, und europäische Unternehmen verlieren an Wettbewerbsfähigkeit in zentralen Zukunftsmärkten.


Gleichzeitig verstärkt der Ukraine-Konflikt den Druck auf Europa, eine einheitliche Außenpolitik zu entwickeln. Die neue deutsche Regierung jedoch zeigt wenig Interesse daran, sich in globale Konflikte einzumischen, und gerät innerhalb der NATO zunehmend in die Defensive. Auch die Beziehungen zu Israel werden durch eine zurückhaltende Außenpolitik belastet, was Deutschlands internationale Isolation weiter vertieft.



Szenario 3: Erneuerung durch eine progressive Allianz


Nach intensiven Verhandlungen gelingt eine überraschende Koalition aus SPD, Grünen und dem neu gegründeten Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die neue Regierung setzt auf eine ambitionierte Sozial- und Wirtschaftspolitik mit Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Förderung von Innovationen und eine stärkere soziale Absicherung. Dieser Kurs findet zunächst international Zustimmung, doch die Herausforderungen bleiben erheblich.


Die USA unter Trump und Musk bleiben ein unberechenbarer Partner. Ihre „America First“-Politik führt zu weiteren Handelskonflikten, die die deutsche Wirtschaft unter Druck setzen. Dennoch gelingt es Deutschland, innerhalb der EU und gemeinsam mit Frankreich eine starke Position zu wahren, die auf Zusammenarbeit und Diversifikation der Handelsbeziehungen setzt. Neue Allianzen mit Indien und afrikanischen Staaten eröffnen Chancen, doch der Aufbau dieser Beziehungen ist langwierig und voller Hürden.


Im Nahen Osten unternimmt Deutschland unter der neuen Regierung verstärkte diplomatische Bemühungen, um zu einer Deeskalation des Konflikts beizutragen. Gleichzeitig wird die Ukraine weiterhin militärisch und humanitär unterstützt, was den Rückhalt innerhalb der EU sichert. Dennoch steht Deutschland vor der Herausforderung, die innenpolitische Stabilität zu wahren, da die wirtschaftlichen Belastungen für die Bevölkerung zunehmen.


Die neue Regierung zeigt zwar eine klare Vision, doch die Umsetzung ihrer Pläne stößt auf massiven Widerstand seitens der Opposition und konservativer Kräfte in der Wirtschaft. Ob dieser Weg langfristig erfolgreich sein kann, bleibt ungewiss, aber er bietet eine Perspektive für eine nachhaltigere und sozial gerechtere Zukunft.



Im Anschluss ließ ich diese Szenarien auf die Auswirkungen auf die Verwaltungsdigitalisierung erweitern. Chat GPT präzisierte die Szenarien im Hinblick auf die Digitalisierung wie folgt:



Szenario 1: Verwaltungsmodernisierung unter einer schwachen Koalition


Die fragile Koalition aus CDU, FDP und Grünen würde sich schwertun, eine klare und kohärente Digitalisierungsstrategie für die Verwaltung zu entwickeln. Die ideologischen Spannungen zwischen den Koalitionspartnern könnten dazu führen, dass sich Reformprojekte in endlosen Diskussionen verlieren und nicht konsequent umgesetzt werden.

  • Status Quo statt Innovation: Die Digitalisierung bleibt Stückwerk. Projekte wie das Onlinezugangsgesetz (OZG), das die Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen vorantreiben soll, stagnieren oder verzögern sich weiter. Die föderalen Strukturen behindern den Fortschritt, da Bund, Länder und Kommunen nicht an einem Strang ziehen.

  • Fehlende Innovationskraft: Der Fokus auf Haushaltskonsolidierung angesichts der wirtschaftlichen Herausforderungen könnte Investitionen in digitale Infrastruktur und moderne Technologien weiter bremsen. Zudem fehlen politischer Wille und klare Verantwortlichkeiten, um zentrale Digitalisierungsprojekte wie einheitliche Bürgerportale oder KI-basierte Verwaltungsprozesse voranzutreiben.

  • Internationale Rückständigkeit: Im internationalen Vergleich fällt Deutschland bei der Verwaltungsmodernisierung weiter zurück. Unternehmen und Bürger verlieren zunehmend das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der staatlichen Institutionen, was die wirtschaftliche Lage weiter verschärft.



Szenario 2: Digitalisierung unter einer CDU-AfD-Koalition


In diesem Szenario würde die Verwaltungsdigitalisierung eine gänzlich andere Dynamik entwickeln, die stark von der ideologischen Ausrichtung der neuen Regierung geprägt wäre. Die CDU und die AfD könnten sich auf eine technokratische und sicherheitsfokussierte Digitalisierungsstrategie einigen.

  • Zentralisierung und Kontrolle: Die Regierung würde vermutlich versuchen, digitale Verwaltungsstrukturen zentral zu steuern, um Effizienz und Kontrolle zu maximieren. Dabei könnten Datenschutz und Bürgerrechte in den Hintergrund treten, zugunsten von Überwachungsmaßnahmen und restriktiveren Sicherheitsgesetzen.

  • Staatlicher Fokus auf "kritische Infrastruktur": Investitionen in die Digitalisierung konzentrieren sich vor allem auf sicherheitsrelevante Bereiche, wie die Cybersicherheit und den Schutz kritischer Infrastrukturen. Gleichzeitig könnten Technologien wie KI und Big Data stärker für Überwachung und Steuerung eingesetzt werden, was zu einer restriktiveren politischen Atmosphäre führt.

  • Stagnation bei Bürgerdiensten: Bürgerorientierte Services wie digitale Passbeantragung oder transparente Portale bleiben nachrangig. Kleine und mittelständische Unternehmen, die auf effiziente Verwaltung angewiesen sind, könnten in ihrer Wettbewerbsfähigkeit weiter beeinträchtigt werden.

  • Verlust internationaler Standards: Da internationale Investoren zunehmend skeptisch auf die politischen Entwicklungen blicken, fehlt es an Druck, innovative und internationale Standards zu übernehmen. Die Digitalisierung würde isolierter und nationaler ausgerichtet, was langfristig zu technologischen Nachteilen führen könnte.



Szenario 3: Fortschritte durch eine progressive Allianz


Unter der Regierung aus SPD, Grünen und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) könnte die Verwaltungsdigitalisierung einen Aufschwung erleben, da diese Konstellation soziale Gerechtigkeit und Modernisierung in den Fokus rückt.

  • Investitionen in die digitale Infrastruktur: Diese Regierung könnte gezielt in den flächendeckenden Breitbandausbau und moderne IT-Infrastruktur investieren, um die Grundlage für eine effiziente digitale Verwaltung zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk läge auf der Zugänglichkeit und Barrierefreiheit digitaler Dienste.

  • Bürgerzentrierte Digitalisierung: Projekte wie ein zentrales Bürgerportal, das den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen vereinfacht, könnten zügig umgesetzt werden. Technologien wie KI würden genutzt, um Behördengänge zu automatisieren, Wartezeiten zu verkürzen und Transparenz zu schaffen.

  • Föderale Harmonisierung: Die Regierung könnte versuchen, die föderalen Strukturen der deutschen Verwaltung besser zu koordinieren, etwa durch eine stärkere Rolle des Bundes bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Die Zusammenarbeit mit Ländern und Kommunen wird intensiviert, um Doppelarbeit und Verzögerungen zu vermeiden.

  • Integration von KI und Datenanalyse: Fortschrittliche Technologien könnten in Bereichen wie Sozialhilfe, Stadtplanung und Umweltmanagement integriert werden. Ein ethischer Rahmen sorgt dafür, dass Datenschutz und Bürgerrechte gewahrt bleiben.

  • Europaweite Zusammenarbeit: Deutschland könnte eine Vorreiterrolle in der EU einnehmen, indem es digitale Standards und Projekte wie die Einführung eines EU-weiten digitalen Identitätsnachweises fördert.



Zusammenfassend:


Im ersten Szenario bleibt die Verwaltungsdigitalisierung ein Flickenteppich, der die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands schwächt.

Im zweiten Szenario wird die Digitalisierung stärker zentralisiert und sicherheitsfokussiert, jedoch auf Kosten von Innovation und Bürgerfreundlichkeit.


Im dritten Szenario könnte Deutschland einen Sprung nach vorne machen, indem eine bürgerorientierte, nachhaltige und europaweit vernetzte Digitalisierungsstrategie umgesetzt wird.

Für weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich bitte an: 


Constanze Korb

Fortbildungskampagne öffentliches Recht

Presse und Kommunikation


Tel.: +49 (0) 30 89 56 27 13

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Über Fortbildungskampagne öffentliches Recht:


Die Fortbildungskampagne öffentliches Recht wurde 2019 in Berlin gegründet und erweitert das Weiterbildungsangebot im öffentlichen Sektor durch effiziente Veranstaltungen im Online-Format. ExpertInnen aus der Praxis, aus Forschung und Lehre und dem Rechtsbereich vermitteln ihr fundiertes Wissen im Rahmen von Seminaren und Inhouse-Schulungen. Die Veranstaltungen bieten einen direkten Austausch mit den ReferentInnen vor Ort und online.


Die Fortbildungskampagne eruiert über fortlaufende Recherchen und den ständigen Austausch mit ExpertInnen und Institutionen den tatsächlichen Fortbildungsbedarf an aktuellen und praxisrelevanten Themen. Sie versteht sich als eine innovative Plattform für Wissenstransfer, deren Angebot die öffentliche Hand aktiv mitgestalten kann. 



(Abbildung lizensiert durch: Alarmy)


11. Juni 2026
Mit unserem Herbstprogramm im Vergaberecht bieten wir Mitarbeitenden aus Vergabestellen, Beschaffungsabteilungen und Fachbereichen abwechslungsreiche und praxisnahe Fortbildungen zu den aktuellen Herausforderungen der öffentlichen Auftragsvergabe. Von den vergaberechtlichen Grundlagen über die rechtssichere Erstellung von Leistungsbeschreibungen und die Angebotswertung bis hin zu IT Vergaben, Vertragsänderungen und der Vergabe von Architekten und Ingenieurleistungen decken die Seminare zentrale Themen des Beschaffungsalltags ab.  Im Mittelpunkt stehen dabei die sichere Anwendung des Vergaberechts, aktuelle Entwicklungen aus Rechtsprechung und Praxis sowie konkrete Handlungsempfehlungen für die tägliche Arbeit. Seminarübersicht:
2. Juni 2026
Schulen, Rathäuser, Verwaltungsgebäude, Sporthallen oder Hochschulgebäude müssen nicht nur errichtet und unterhalten, sondern auch sicher betrieben werden. Genau hier kommt die sogenannte Betreiberverantwortung ins Spiel. Doch wer trägt eigentlich die Verantwortung, wenn es zu einem Unfall oder Schaden kommt? Grundsätzlich ist der Betreiber eines Gebäudes dafür verantwortlich, Gefahren für Nutzer, Besucher und Beschäftigte möglichst zu vermeiden. Dazu gehören beispielsweise die regelmäßige Prüfung technischer Anlagen, die Einhaltung von Wartungsintervallen, die Verkehrssicherung von Wegen und Treppen sowie die Organisation von Brandschutzmaßnahmen. In der Praxis ist die Wahrnehmung und ggf. Übertragung von Betreiberverantwortung häufig jedoch weitaus komplexer, als zunächst angenommen. Besondere Herausforderungen entstehen dort, wo mehrere Beteiligte zusammenwirken. Gebäudemanagement, Fachämter, externe Dienstleister und Nutzer teilen sich oftmals Aufgaben und Zuständigkeiten. Fehlen klare Regelungen oder eine nachvollziehbare Dokumentation, können Haftungsfragen im Schadensfall schnell komplex werden. Im folgenden Fachseminar wird ein praxisnaher Überblick über die Grundlagen, Verantwortungsbereiche, Ziele und Risiken der Betreiberverantwortung im Liegenschaftsmanagement vermittelt. Dabei legt das Seminar den Fokus auf die Sicht der Führungskraft. Insbesondere wird besprochen, wie sich die verantwortliche Person exkulpieren kann, was sie beachten und wie sie organisiert sein sollte.
22. Mai 2026
Weitere Informationen und Bezug über die Verlagsseite: hier .
12. Mai 2026
Viele Kommunen und öffentliche Verwaltungen haben in den vergangenen Jahren die doppelte Buchführung eingeführt, um finanzielle Abläufe transparenter und moderner zu gestalten. In der Praxis zeigte sich jedoch häufig, dass die Doppik mit einem hohen organisatorischen und personellen Aufwand verbunden ist. Gerade kleinere Verwaltungen stoßen dabei oft an ihre Grenzen, etwa durch komplexe Bewertungsfragen, steigende Anforderungen an Software und Fachwissen sowie zusätzlichen Verwaltungsaufwand. Deshalb wird inzwischen wieder verstärkt darüber diskutiert, ob die klassische Kameralistik in bestimmten Bereichen die praktikablere Lösung sein kann. In der Praxis sei die doppelte Buchführung oftmals deutlich komplexer, personalintensiver und teurer ist als ursprünglich erwartet. Als reine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erweist sich die Kameralistik als eine robuste Methode im Rechnungswesen, bei der Liquidität, Kassenwirksamkeit und die Einhaltung des Haushaltsplans im Vordergrund stehen. Wer sich tiefergehend mit der Kameralistik beschäftigen möchte, für den bietet die Fortbildungskampagne öffentliches Recht die folgenden beiden Fachseminare im Juni und September an.
22. April 2026
Die Europäische Kommission hat im November 2025 zwei eng miteinander verbundene Gesetzesvorschläge vorgelegt: die sogenannte Digital-Omnibus-Verordnung sowie eine spezielle Digital-Omnibus-Verordnung zur KI. Beide verfolgen das Ziel, den bestehenden Rechtsrahmen im Digitalbereich zu vereinfachen, setzen jedoch unterschiedliche Schwerpunkte. Die allgemeine Digital-Omnibus-Verordnung nimmt den gesamten digitalen Rechtsrahmen der EU in den Blick. Sie bündelt und überarbeitet eine Vielzahl bestehender Vorschriften, darunter Regelungen zu Datenschutz, Datenwirtschaft, Cybersicherheit und Online-Plattformen. Ziel ist es, Überschneidungen zu reduzieren, veraltete Vorschriften abzuschaffen und die Anwendung für Unternehmen und Verwaltungen zu erleichtern. Wesentliche konkrete Ziele der beiden Vorschläge:: Zusammenführung und Vereinfachung von Datenregelwerken Anpassungen bei der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), etwa zur Klarstellung von Begriffen und zur Entlastung kleinerer Akteure Einführung zentraler Meldewege für Cybersicherheitsvorfälle Reduzierung von Bürokratie und Berichtspflichten Insgesamt handelt es sich um einen horizontalen Ansatz, der den digitalen Binnenmarkt effizienter und innovationsfreundlicher machen soll, ohne die bestehenden Schutzniveaus zu senken. Der zweite Vorschlag konzentriert sich gezielt auf die Umsetzung der europäischen KI-Verordnung (AI Act, deutsch: KI-VO). Hintergrund ist, dass deren Anwendung in der Praxis komplex ist und Unternehmen sowie Behörden vor Herausforderungen stellt. Die KI-Omnibus-Verordnung setzt auf gezielte Vereinfachungen, wie beispielsweise: Anpassung von Fristen an die Verfügbarkeit technischer Standards Erleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen Reduzierung von Dokumentations- und Registrierungspflichten Stärkere Unterstützung durch Leitlinien und zentrale Anlaufstellen Ausbau von Testumgebungen („Reallabore“) für KI Ziel ist es, die Einführung und Nutzung von KI in Europa zu beschleunigen, ohne die grundlegenden Anforderungen an Sicherheit und Grundrechtsschutz zu verändern. Beide Vorschläge sind Teil eines umfassenden EU-Programms zur „besseren Rechtsetzung“ und sollen vor allem eines erreichen: weniger Bürokratie bei gleichbleibend hohen Standards. Die Digital-Omnibus-Verordnung ist breit angelegt und betrifft den gesamten digitalen Rechtsrahmen. Die KI-Omnibus-Verordnung ist ein Spezialinstrument, das ausschließlich die praktische Umsetzung der KI-Verordnung erleichtern soll. Während die eine also den digitalen Rechtsrahmen insgesamt neu ordnet, sorgt die andere dafür, dass ein zentrales Einzelgesetz, die KI-VO, in der Praxis besser funktioniert. Mit dem Omnibus-Paket setzt die EU auf Vereinfachung statt neuer Regulierung. Für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen bedeutet das vor allem: weniger Komplexität, klarere Regeln und bessere Voraussetzungen für Innovation, insbesondere im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Die Vorschläge der Europäischen Kommission können hier in deutscher Sprache aufgerufen werden: Digital-Omnibus-Verordnung Digital-Omnibus-Verordnung zur KI
14. April 2026
Mit der Neuveröffentlichung der Vertragsvorlagen EVB-IT durch das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) stehen seit Kurzem sämtliche Vertragsvorlagen für die IT-Beschaffung in Form von interaktiven Vertragserstellungs-Tools zur Verfügung. Auf der Internetseite digitale-verwaltung.de/aktuelle evb-it können die Links zu den interaktiven Dateien, den sogenannten Playbooks, aufgerufen werden. Mit diesen Playbooks können komplexe Verträge für die Beschaffung von IT-Leistungen, inklusive Cloud-Leistungen sowie sämtliche Arten von Soft- und Hardware, schrittweise und für den jeweiligen Beschaffungsgegenstand maßgeschneidert erstellt werden. Diese Aktualisierung der bestehenden EVB-IT Vertragsvorlagen stellt einen maßgeblichen Meilenstein in der Verwaltungsmodernisierung und insbesondere der Digitalisierung der öffentlichen Auftragsvergabe dar. Zudem wurden die EVB-IT Vertragsvorlagen um einheitliche Regelungen ergänzt, welche die rechtssichere Beschaffung von Open Source Software (OSS) ermöglichen sollen. Damit wird der von vielen Seiten geäußerten Forderung Rechnung getragen, dass Einrichtungen der öffentlichen Hand in Deutschland in der Lage sein sollten, Open Source Lösungen bevorzugt zu beschaffen und dadurch mögliche Abhängigkeiten von Monopolisten zu verringern. Weitere Informationen finden sich in der Pressemitteilung des BMDS: Open Source rechtssicher beschaffen
25. März 2026
Mit dem kürzlich erschienenen „Kompendium Immobilien-Projektentwicklung“ legen Dietmar Lucht, Markus G. Viering und Martin Jung ein umfassendes Werk vor, das den Anspruch erhebt, die Komplexität von Immobilienprojekten ganzheitlich abzubilden. Im Mittelpunkt steht eine zentrale Idee: Immobilien-Projektentwicklung wird nicht nur als linearer Prozess verstanden, sondern zugleich als temporäre Organisation im Spannungsfeld technischer, wirtschaftlicher, sozialer und politischer Einflüsse. Das Buch verbindet damit zwei Perspektiven, die in der Praxis häufig getrennt betrachtet werden – Prozessmodell und Kooperationsmodell – und führt sie systematisch zusammen. Inhaltlich bietet das Kompendium einen strukturierten Überblick über Projektmanagement-Methoden und deren Anwendbarkeit in der Immobilienentwicklung, praxisnahe Ansätze zur Standardisierung von Prozessen bei gleichzeitiger Berücksichtigung von Komplexität und Unsicherheit, sowie eine konsequent interdisziplinäre Verknüpfung von Bautechnik, Ökonomie, Recht und Nachhaltigkeit. Besonders hervorzuheben ist der breite Zugang: Das Werk richtet sich gleichermaßen an Praktiker wie Projektentwickler, Asset Manager und Planer wie auch an Studierende. Ergänzt wird es durch zahlreiche Gastbeiträge, die spezifische Themen vertiefen und unterschiedliche fachliche Perspektiven einbringen. Damit positioniert sich das Buch weniger als klassisches Lehrbuch einzelner Disziplinen, sondern als integrierter Ordnungsrahmen für die Praxis komplexer Immobilienprojekte – mit dem Ziel, sowohl theoretische Fundierung als auch konkrete Handlungsorientierung zu liefern. Weitere Informationen und Bezug über die Verlagsseite hier .
24. März 2026
Bund und Länder haben im IT-Planungsrat einen grundlegenden Neustart für die digitale Verwaltung beschlossen. Im Zentrum stehen der sogenannte Deutschland-Stack als gemeinsame technische Basis, ein abgestimmtes föderales Portfolio sowie eine engere, verbindlichere Steuerung über alle Ebenen hinweg. Erstmals sollen damit Standards, zentrale IT-Komponenten und strategische Prioritäten einheitlich gelten – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Effizienz, Transparenz und Zusammenarbeit. Auch die FITKO erhält eine stärkere Rolle bei Koordination und Qualitätssicherung. Weitere Informationen und Details finden sich im Originalbeitrag hier .
17. März 2026
Emotionale Trigger im beruflichen Umfeld Das berufliche Umfeld bleibt nicht frei von Emotionen, auch wenn die Zusammenarbeit harmonisch und grundsätzlich von Sachlichkeit und Rationalität geprägt ist. Die Fähigkeit, mit emotionalen Triggern bewusst umzugehen, spielt im sportlichen Wettkampf und bei Turnieren eine zentrale Rolle. Zu wissen, wodurch man sich aus dem Konzept bringen lässt, kann für Sportlerinnen und Sportler ein entscheidender Vorteil sein. Im Rahmen unseres neuen Dialogformats bieten wir an, Impulse aus der Sportpsychologie und der dynamischen Systemtheorie auf die Arbeitswelt anzuwenden. Sie erhalten dadurch die Gelegenheit, Ihre systemische Rolle im beruflichen Kontext zu beobachten, neu wahrzunehmen und in kleinen Schritten zu verändern. Das Angebot richtet sich an alle Management-Ebenen und findet als Dialogformat im individuellen, personalisierten Austausch statt. Informationen zum neuen Dialogformat sowie zur Reflexion der eigenen systemischen Rolle im beruflichen Kontext finden sich hier: www.fortbildungskampagne.de/systemische-fragen
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